Januarausbildung

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Der erste Ausbildungsdienst im Januar stand ganz im Zeichen von Information, Fachausbildung und praktischen Übungen zur weiteren Stärkung der Einsatzbereitschaft.

Am Samstag, den 24. Januar 2026, fand im Ortsverband der erste Ausbildungsdienst des Jahres statt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer kamen zusammen, um sich fachlich weiterzubilden und die Einsatzbereitschaft des Ortsverbandes weiter zu stärken. 

Zu Beginn informierte der Ortsbeauftragte über Rechte und Pflichten im THW. Dabei wurden insbesondere organisatorische Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten sowie versicherungsrechtliche Grundlagen erläutert. Darüber hinaus wurde eine neue Alarmierungs-App vorgestellt, die künftig eine noch schnellere und strukturierte Benachrichtigung im Einsatzfall ermöglichen soll. 

Im Anschluss erfolgte die gruppenspezifische Ausbildung in den jeweiligen Einheiten. 

Die Bergungsgruppe sowie die Helferinnen und Helfer der Grundausbildung beschäftigten sich intensiv mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS). Schwerpunkt war das fachgerechte Abstützen von Wänden und Decken. Dabei wurden verschiedene Aufbauvarianten praktisch geübt und die sichere Anwendung unter realitätsnahen Bedingungen trainiert. Das Abstützen beschädigter Bauwerke zählt zu den zentralen Fähigkeiten bei Teileinstürzen oder statisch gefährdeten Gebäuden. 

Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung befasste sich mit Gefahren an Einsatzstellen. Thematisiert wurden unter anderem elektrische Gefährdungen, Risiken im Straßenverkehr, instabile Trümmerlagen sowie weitere typische Einsatzgefahren. Ziel der Ausbildung war es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, richtig zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. 

Bei der Fachgruppe Wassergefahren stand die Leinenkunde auf dem Ausbildungsplan. Neben verschiedenen Leinenarten und deren Einsatzzwecken wurden wichtige Knoten wiederholt und gefestigt. Ergänzend wurde das sichere Abschleppen von Booten geübt, ein Szenario, das insbesondere bei Hochwasserlagen oder technischen Defekten relevant werden kann. 

Für die Verpflegung sorgte erneut das Küchenteam des Ortsverbandes. Neben einem umfangreichen Frühstück wurde zum Mittagessen Züricher Geschnetzeltes mit Semmelknödeln serviert, gefolgt von Mousse au Chocolat mit Vanillesoße als Dessert. 

Der Ausbildungsdienst verdeutlichte erneut die Bedeutung kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung im THW. Regelmäßiges Training, fachlicher Austausch und gemeinsames Üben bilden die Grundlage für eine professionelle Hilfeleistung im Einsatzfall.

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